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Mit 1602 m ü.d.M. ist die Schneekoppe die höchste
Erhebung der Sudeten. Auf ihrem Gipfel steht die Kapelle
des Heiligen Laurentius, des Patrons der Bergführer.
Das sich ebenfalls auf der Schneekoppe befindende
Meteorologische Observatorium beherbergt u.a. eine Ausstellung meteorologischer Geräte. Seine Aussichtsterrasse bietet einen herrlichen Blick auf die umliegende Gebirgslandschaft.
Die mittelalterliche Holzkirche „Wang“ ist die interessanteste Sehenswürdigkeit von Karpacz. Ende des 12. Jahrhunderts am See Vang im Süden Norwegens errichtet, gelangte sie auf Initiative des aus dem nahegelegenen Ort Bukowiec stammenden Herrn von Reden an ihren heutigen Standort. Ein Teil der Elemente ist noch im Original erhalten. Bei den übrigen handelt es sich um Kopien, die in der Umgebung ansässige Handwerksmeister angefertigt haben. Neben der Kirche steht das Pfarrhaus der Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde.
Charakteristisch für das Riesengebirge sind die tiefen, von steilen Felsen eingerahmten nacheiszeitlichen Talkessel, wie beispielsweise der Talkessel des Großen Teiches und der Talkessel des Kleinen Teiches in seinem östlichen Teil. Die Höhe ihrer Felswände erreicht 250 m. Der Große Teich ist mit einer Fläche von 8,3 ha gleichzeitig der größte See des Riesengebirges. Teilweise ist er bis zu 24 m tief. Der Kleine Teich hat eine Fläche von 2,9 ha und eine Tiefe von 7 m. Er gehört zu den malerischsten Landschaften des gesamten Riesengebirges.
Am 04. Juli 1998, an dem in den USA begangenen Unabhängigkeitstag, wurde zwischen Karpacz und ¦ciêgny ein originelles Country-Städtchen eröffnet. Es versetzt seine Besucher mit Sheriff, Saloon, Indianern und Banküberfällen in die Zeiten des Wilden Westens.
Eine Anziehungspunkt für Besucher der Region ist ein Freilichtmuseum mit Miniaturausgaben von Baudenkmälern Niederschlesiens in Kowary. Im Kleinformat zu bewundern sind hier u.a. Paläste, Klöster und Kirchen sowie historische Bauten niederschlesischer Städte.
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